Die Töpferei von Uwe Rast befand sich auf der Inrather Strasse 645.
Dort lebte der Künstler mit seiner Familie.
Er wirkte in dem wunderschönen alten Hof genannt auch Rangshof der schon seit über 500 Jahren dort steht.
Wenn man in das Haus hineinging,
meinte man in die frühere Zeit zurückgekehrt zu sein.
Mitten im Flur ein Ofen in offener Bauweise mit alten Eisenplatten an der Wand worüber sich der Kamin erhebt der von Fachwerk eingebunden ist.
Uwe Rast wurde 1931 in Erfurt geboren
und kam 1961 mit seiner Frau Antje zu uns ans Inrath.
Seine Ausbildung führte ihn über ein Graphik und Designstudium in Kiel und Wien zum Studium der Keramik an der Werkkunstschule Krefeld.
Den vielen kleineren und größeren Ausstellungen folgte auch die Offizielle Anerkennung: Der Staatspreis für Keramik des Landes Nordrhein-Westfalen 1979
Überreicht durch den Langjährigen Landesvater Johannes Rau.
Rast nannte sich nicht Keramiker oder Künstler sondern einfach nur Töpfer .
Ein alter deutscher Begriff. Es war nachher nicht der Reiz der verschiedenen Formen des Tones sondern seine vielfältige Glasur .Er dachte früher, er mache nur Töpfe oder Vasen usw. bis er merkte er das ihn die Faszination der Glasuren auf den verschiedenen Formen mehr zusagte und es nach vielen versuchen auch schaffte die Glasur des Ochsenblutes nicht nur in der Keramik hinzubekommen , nein sondern auch auf die Äußere Seite.
Uwe Rast verstarb 2009
Wir bedanken uns für die Genehmigung der Veröffentlichung von Bildern und Daten bei seiner Frau und Familie.
Bilder aus dem BV Archiv